Sie sind hier:
  • Untersuchung der polizeilichen und strafrechtlichen Verfahren im Bereich des Menschenhandels zur Arbeitsausbeutung

Untersuchung der polizeilichen und strafrechtlichen Verfahren im Bereich des Menschenhandels zur Arbeitsausbeutung

Im Projekt
Entwicklung tragfähiger Unterstützungsstrukturen für die Betroffenen von Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung

Kontext
Straftaten gegen die persönliche Freiheit

Ziele/Teilprojekt

  • Gewinnung von Basisinformationen zu Fallkonstellationen beim Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung sowie über die besonderen Rahmenbedingungen
  • Erhebung spezifischer Aus- und Fortbildungsbedarfe
  • Identifizierung von Ansatzpunkten zur Optimierung von Verfahrens-abläufen und Ableitung opferzentrierter Maßnahmen

Methoden/Teilprojekt

  • Standardisierte schriftliche Befragung von Sachbearbeiter und Sachbearbeiterinnen
  • Expertenworkshop/Gruppendiskussion mit Sachbearbeitenden, Sachgebietsleitenden sowie Vertreter und Vertreterinnen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit
  • Leitfadengestützte Interviews mit Staatsanwältinnen, Staatsanwälten sowie Richterinnen und Richtern

Auftraggeber
Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (Drittmittel)

Kooperationspartner im Gesamtprojekt

  • Dr. Norbert Cyrus (Hamburger Institut für Sozialforschung)
  • Rechtsanwältinnen Katrin Inga Kirstein & Anette Schmidt, Hamburg
  • Helga Kröger (Kommunikationswissenschaftlerin, Berlin)
  • Heike Rabe (Deutsches Institut für Menschenrechte)
  • Prof. Dr. Joachim Renzikowski (Martin-Luther-Univ. Halle-Wittenberg)
  • Bärbel Heide Uhl (Vors.der EU-ExpertInnenkommission zur Bekämpfung von Menschenhandel)
  • Dr. Dita Vogel (Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut)

Unterstützendes Fachgremium

  • Deutsches Institut für Menschenrechte (Berlin)
  • Forum Menschenrechte (Berlin)
  • ver.di (Landesverband Hamburg)
  • OSZE/ODIHR (Warschau)
  • Bundeskriminalamt (Wiesbaden) Bundesministerium für Familie, Soziales, Frauen und Jugend (Berlin)

Laufzeit
2009 - 2010

Projektleitung

Prof. Dr. Claudia Kestermann

Foto von Claudia Kestermann

Stellv. Leiterin des Instituts

Doventorscontrescarpe 172 C
Raum: C 315

Gesamtprojektleitung
KOK - Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Frauenhandel und Gewalt an Frauen im Migrationsprozess e.V.

Projektmitarbeit
M.A. Petra Rump, cand. stud. Marie-Luise Busse

Status
Abgeschlossen

Publikationen

  • Kestermann, C., Rump, P. & Busse, M.-L. (2012). Untersuchung der polizeilichen und strafrechtlichen Verfahren im Bereich des Menschenhandels zur Arbeitsausbeutung. In: Bundesministerium für Arbeit und Soziales & KOK: Studie - Entwicklung tragfähiger Unterstützungsstrukturen für die Betroffenen von Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung. Berlin: BMAS
  • Kestermann, C., Rump, P. & Busse, M.-L. (2010). Untersuchung der polizeilichen und strafrechtlichen Verfahren im Bereich des Menschenhandels zur Arbeitsausbeutung. Unveröffentlichter Abschlussbericht

Link zu Presse- / Online-Veröffentlichungen
http://www.kok-buero.de/data/Medien/Studien/KOKBMASProjektbeschreibung10122009_2_.pdf
http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Meldungen/studie-menschenhandel.pdf?__blob=publicationFile